"Euthanasie von Heim- und Nutztieren"
Der Tod eines Tieres ist vor allem für Haus- und Heimtierhalter ein sehr trauriges Ereignis. Noch schwerer fällt es Tierbesitzern jedoch, sich aktiv für den Tod des Tieres durch Euthanasie zu entscheiden. Auch wenn die Entscheidung aus Tierliebe und eigentlich nur zum Wohle des Tieres getroffen wird, um ihm weitere Leiden und nicht heilbare Schmerzen zu ersparen.
In der Kleintier- und Pferdepraxis ist die Euthanasie eines Patienten keine Seltenheit. Die Gründe sind schwere Unfälle mit nicht therapierbaren Verletzungen, unheilbare (meist zentralnervöse) Erkrankungen, chronische Leiden, abnorme Altersschwäche, die mit einer nicht artgerechten Haltung oder Verhalten einhergeht oder endemische Krankheiten, die eine unmittelbare Gefahr für den mit dem Tier zusammenlebenden Menschen darstellen. In seltenen Fällen kommen auch unverhältnismäßig teure Therapien bei lebensbedrohlichen Erkrankungen zur Erreichung eines schmerzfreien Zustandes als Grund in Betracht.
Unter Euthanasie versteht man die „(angst- und) schmerzlose Tötung“ von Tieren, das Einschläfern. Durch die Injektion eines speziell dafür entwickelten Tötungsmittels (T61®) oder einer Überdosis eines Narkosemittels „schläft“ das Tier dabei vollkommen schmerzfrei ein. Von der medizinischen Seite betrachtet, wird das Tier durch die Injektion in eine sehr tiefe Narkose mit Bewusstlosigkeit versetzt, an die sich der Tod anschließt.
eigene Worte:
Wenn ein Tier krank und schwach ist und nur noch unter Schmerzen oder Schmerzmitteln dahinvegetiert, dann sollte man nicht an seinen eigenen Schmerz denken , den man hat, wenn das Tier geht, sondern an den Schmerz den das Tier leidet.
So weh man es selbst auch empfindet wird das Tier dankbar für Erlösung sein.
Bitte denken Sie daran, wenn ihr Tier einen ausweglosen Kampf kämpft und lassen sie es sich nicht quälen und ersparen ihm den oft qualvollen Todeskampf , nur um ein Paar Tage willens die das Tier dann noch leidet, sondern lassen Ihren Liebling würdevoll, schmerzfrei über die Regenbogenbrücke gehen.

